12.000 t/a Produktionskapazität. In rund 17 Monaten realisiert.
Die Pergande Unternehmensgruppe hat am Standort Weißandt-Gölzau eine Produktionsanlage zur kontinuierlichen Polymertrocknung realisiert. Die Gesamtplanung erfolgte durch das Engineering der Pergande Gruppe. Die zentralen Prozessapparate wurden durch den Apparate- und Anlagenbau der Pergande Gruppe gefertigt.
Aufgabenstellung und Verfahren
Ziel war die kontinuierliche Überführung einer flüssigen Polymerformulierung in ein trockenes Granulat mit definierter Restfeuchte und Schüttdichte. Wesentliche Auslegungskriterien waren die Jahreskapazität, reproduzierbare Produkteigenschaften und ein reduzierter spezifischer Energiebedarf.
Die Trocknung und Granulatbildung erfolgen in der Wirbelschicht. Produktzuführung, Wärmeübertragung, Prozessluftführung und Feststoffaustrag sind auf den industriellen Dauerbetrieb abgestimmt.
Wärmerückgewinnung und Emissionsminderung
Die integrierte Wärmerückgewinnung reduziert den Bedarf an extern zugeführter Wärme. Dadurch werden die spezifischen CO₂-Emissionen der Produktion gegenüber dem Referenzprozess um 50 % je Kilogramm Produkt gesenkt.
Integrierte Projektrealisierung
Engineering, Apparatebau und Produktion stimmten die verfahrenstechnische Auslegung, Konstruktion und betrieblichen Anforderungen bereits während der Planung gemeinsam ab.
Projektdaten
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Standort | Weißandt-Gölzau, Sachsen-Anhalt |
| Investition | ca. 24 Mio. € |
| Bauzeit | 17 Monate |
| Inbetriebnahme | August 2026 |
| Kapazität | 12.000 t/a |
| Verfahren | Kontinuierliche Wirbelschichttrocknung und Granulatbildung |
| Gesamtplanung | Engineering der Pergande Gruppe |
| Key-Equipment | Apparate- und Anlagenbau der Pergande Gruppe |